>> Lehrstuhl für Statistik und empirische Wirtschaftsforschung
Prof. Dr. Regina T. Riphahn, Inhaberin des Lehrstuhls für Statistik und empirische Wirtschaftsforschung, wurde zur Vorsitzenden der wissenschaftlichen Kommission des Wissenschaftsrates gewählt. Seit 2008 ist Prof. Dr. Riphahn bereits Mitglied des Wissenschaftsrates und seit 2010 stellvertretende Vorsitzende. Der Wissenschaftsrat berät die Bundesregierung und die Regierungen der Länder in Fragen der inhaltlichen und strukturellen Entwicklung der Hochschulen, der Wissenschaft und der Forschung.
Meldung vom 7. Februar 2012
>> Campus of Excellence
Bis zum 11. April 2012 haben Studierende die Möglichkeit sich für die Praxis Academy des Campus of Excellence (COE) zu bewerben. Diese bietet Studierenden die Möglichkeit, mehrwöchige anspruchsvolle Projekte in den Partnerunternehmen des COE zu bearbeiten. Eine Anrechnung der Teilnahme an der Praxis Academy ist im Rahmen des Bachelorstudiums als „Schlüsselqualifikationsmodul“ möglich. Ansprechpartner ist Prof. Dr. Wolframm Scheffler. Der Campus of Excellence ist ein Netzwerk von fast 100 Unternehmen, Stiftungen, Verbänden sowie Schulen und Hochschulen mit dem Ziel Unternehmen und junge Menschen mit Entwicklungspotenzial zusammenzuführen. Weitere Informationen zur Praxis Academy und zur Bewerbung gibt es hier.
Meldung vom 8. Februar 2012
>> Forschungsinstitut für Genossenschaftswesen
Prof. Dr. Matthias Wrede, Inhaber des Lehrstuhls für Sozialpolitik, und Prof. Dr. Kai-Ingo Voigt, Inhaber des Lehrstuhls für Industriebetriebslehre, wurden zum 1. Januar 2012 als neue Mitglieder in den Vorstand des Forschungsinstituts für Genossenschaftswesen an der Universität Erlangen-Nürnberg aufgenommen. Prof. Voigt ist zum neuen Vorstandsvorsitzenden gewählt worden.
Meldung vom 7. Februar 2012
>> Lehrstuhl für Auslandswissenschaft (Englischsprachige Kulturen)
Der Lehrstuhl für Auslandswissenschaft (Englischsprachige Kulturen) organisiert in Kooperation mit der Harvard University und mit finanzieller Unterstützung der Fritz Thyssen Stiftung die Konferenz „Friendship in International Relations: Conceptions and Practices“. Die Konferenz findet am 24. Februar 2012 in Boston statt.
Meldung vom 21. Februar 2012
>> Juniorprofessur für Ideen- und Innovationsmanagement
„Perspectives on Supplier Innovation“ lautet der Titel des Buches von Prof. Dr. Alexander Brem, Juniorprofessor für Ideen- und Innovationsmanagement, welches kürzlich erschienen ist. Weitere Informationen gibt es hier.
Meldung vom 21. Februar 2012
>> Verlängerung der FAUcard
Alle Studierenden können, nachdem die Rückmeldung für das Sommersemester erfolgt ist, die Gültigkeit ihrer FAUcard an den dafür vorgesehenen Validierungsstationen im Gebäude Lange Gasse 20, Nürnberg, verlängern. Dabei wird der Aufdruck auf dem wiederbeschreibbaren Streifen der Karte gelöscht und durch einen neuen Aufdruck ersetzt.
Meldung vom 21. Februar 2012
>> Potenziale voll ausschöpfen
Das Innovationspotenzial von Mitarbeitern bleibt in Unternehmen häufig unbemerkt. Ein aktuelles Forschungsprojekt am Lehrstuhl für Industrielle Informationssysteme versucht Wege aufzuzeigen, wie Unternehmen Fähigkeiten und Erfahrungen ihrer Mitarbeiter für sich optimal nutzbar machen können.
Auszubildende, Mitarbeiter in Elternzeit oder Arbeitnehmer, die in Rente gehen: Sie verfügen über jede Menge Know-How und Fachwissen über das Unternehmen, für das sie arbeiten – doch ihr Innovationspotenzial bleibt häufig unbemerkt, deshalb ungenutzt und geht so spätestens bei ihrem Ausscheiden aus dem Berufsleben verloren. „Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels in Deutschland können sich Unternehmen den Verlust dieses Wissens allerdings kaum noch leisten“, sagt Prof. Dr. Kathrin M. Möslein, Inhaberin des Lehrstuhls für Wirtschaftsinformatik I der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU). Deswegen will ein Team von Wissenschaftlern um Prof. Möslein sowie vom Institut für Soziologie der FAU und vom Institut für Psychologie der Otto-Friedrich-Universität Bamberg Abhilfe schaffen. Im Rahmen des Forschungsprojekts „Wertschätzungsnetzwerke als integrierte Innovationsinstrumente der Personal- und Organisationsentwicklung im Demografischen Wandel“ (WiIPOD) versuchen sie, Unternehmen Wege aufzuzeigen, wie diese die Fähigkeiten und Erfahrungen ihrer Mitarbeiter für sich optimal nutzbar machen können. Das Projekt wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung über einen Zeitraum von drei Jahren mit rund 1,3 Mio. Euro gefördert.
„Uns beschäftigen mehrere Fragen“, sagt Prof. Möslein, die Koordinatorin des Verbundprojekts WiIPOD. „Zum Beispiel wollen wir Möglichkeiten finden, wie es Unternehmen gelingen kann, trotz einer alternden Belegschaft innovativ und wettbewerbsfähig zu bleiben, oder wie Wissensträger langfristig ans Unternehmen gebunden werden können. Außerdem suchen wir nach Wegen, den Wissenstransfer zwischen jungen und älteren Beschäftigten optimal zu gestalten.“
Das Vorgehen der Wissenschaftler
Im Mittelpunkt der wissenschaftlichen Analyse stehen die Innovationspotenziale derjenigen Mitarbeiter, die dabei sind, die „Grenze“ eines Unternehmens zu überqueren, so genannte „Grenzinnovatoren“. Dazu zählen die Forscher engagierte und motivierte Auszubildende, Mitarbeiter in oder kurz vor Beginn der Elternzeit sowie ausscheidende Mitarbeiter. „Gemeinsam in einer altersgemischten Gruppe vereinen Grenzinnovatoren wertvolle Erfahrungsschätze und neue Denkansätze und bilden somit eine ideale Grundlage für nachhaltige Innovationen“, erläutert Prof. Möslein.
Die Aufgabe der FAU-Forscher und ihrer Kollegen in Bamberg besteht darin, bei Partnern aus der Industrie Workshops in Kombination mit virtuellen Sitzungen zu gestalten, in denen die Grenzinnovatoren an bedeutenden Fragestellungen ihrer Unternehmen arbeiten. „Für viele ist ihre neue Rolle als Impuls- und Ideengeber erst einmal gewöhnungsbedürftig“, weiß Dr. Frank Danzinger, einer der an dem Projekt beteiligten Wissenschaftler. „Allerdings entstehen durch die Workshops ganze Wertschätzungsnetzwerke, die die Unternehmen langfristig nutzen können, um ihre Unternehmenskultur entsprechend zu beeinflussen und ihre Innovationsfähigkeit auch im demografischen Wandel zu erhalten und auszubauen.“
Die Wissenschaftler entwickeln und erproben solche Wertschätzungsnetzwerke für die die Festo AG & Co. KG, die Habermaaß GmbH, die InterFace AG, die Loewe Opta GmbH, die Manomama GmbH und die Siemens AG.
Mehr Informationen zu dem Forschungsvorhaben gibt es im Internet unter www.wiipod-projekt.de.
Meldung vom 21. Februar 2012
>> Bilder der Antrittsvorlesung von Prof. Dr. Christian Rödl
Die Bilder der Antrittsvorlesung von Prof. Dr. Christian Rödl, Honorarprofessor am Lehrstuhl für Steuerlehre, am 1. Februar 2012 können hier angesehen werden.
Meldung vom 9. Februar 2012
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